Lenovo’s Yoga 730 2-in-1 Notebook hat Alexa mit eingebaut

Lenovo stellt heute zwei neue Notebooks vor: den Yoga 730 und Flex14. Beide sehen eine Anzahl  kleiner Designänderungen, sowie den Einsatz von Intel Prozessoren der achten Generation vor.

Noch finden in diesem Jahr keine allzu großen Veränderungen statt – jedoch kommt der 730 mit einer bestimmten Verbesserung besonders zum glänzen: er hat eingebaute Mikrofone mit erheblicher Reichweite und kann somit Alexa bedienen.

Der Yoga 730 ähnelt größtenteils dem Yoga 720 aus dem letzten Jahr: wie alle Yoga Notebooks hat es einen Touchscreen und kann in ein Tablet umgeklappt werden; der Preis fängt bei rund 900$ an und kann weitaus im höheren Bereich enden; und während es ein gut hergestellter Laptop mit Aluminium-Gehäuse ist, ist er nicht ganz so leicht wie das Angebot in Lenovo’s Yoga 900er Serie.

Der 730er erfährt dieses Jahr ein paar wenige und doch schöne Design-Optimierungen. Die äußeren Kanten im unteren und oberen Teil des Computers verlaufen schön abgerundet und das Scharnier schmiegt sich zwischen den zwei Hälften an. Das führt im Tablet-Modus zu einer kleinen Spalte zwischen Screen und Keyboard, was angeblich zu einer besseren Handhabung beitragen soll. „Angeblich“ ist hier der richtige Ausdruck.

Leider sind viele Mängel aus dem letzten Jahr immer noch vorhanden: die Kanten sind an manchen Stellen etwas rau, die dicke Fase unter dem Display ist immer noch da und es gibt keine Window’s Hello Kamera – wobei ein Fingersensor schon vorhanden ist.

Ich hatte bisher noch nicht die Gelegenheit Alexa auf dem Yoga 730 zu testen, aber die Umsetzung soll ähnlich wie bei Cortana sein. Man wird das Notebook offen haben und eingeloggt sein müssen, also wird man nicht jederzeit im Raum Alexa ansprechen und mit einer Antwort rechnen dürfen (wie es bei anderen Alexa Geräten der Fall ist). Ich nehme an, dass dies Alexa weniger brauchbar macht, als es potenziell sein kann. Jedoch scheint der leichte Zugriff doch von Vorteil zu sein, vor allem, wenn man mehrere Alexa Geräte verwendet, um damit Listen, Erinnerungen oder Ähnliches zu erstellen. Dies ist Lenovo’s drittes Notebook, welches Alexa beinhaltet, und es scheint, als würde dieses Feature unweigerlich in kommenden Serien bestehen bleiben.

Was ich am meisten am 730er mag, ist die kupferne Farbvariante. Es sieht toll aus und sticht aus der Reihe anderer Notebooks heraus. Nur wird es diese Option vorerst leider nur in Europa geben – im amerikanischen Raum gibt es erst mal nur die graue und silberne Version. Das Notebook wird es in 13“ und 15“ Zoll geben und wird voraussichtlich im April versandfertig sein.

Lenovo’s anderes neues Notebook ist das Flex 14, welches im Grunde der Nachfolger des Flex 5 ist. Die Notebooks laufen in Amerika unter dem Namen Flex, während sie in Europa unter die Yoga Serie fallen. Auch hier wird Flex 14 in Europa, zum Beispiel, als Yoga 530 vermarket werden. Dies verdeutlicht eigentlich den Standpunkt des Notebooks: es ist eine günstigere Option in die Yoga Serie einzutreten und trotzdem vieles der selben Features zu genießen. Man kann wie beim 730er bis hin zum i7 Prozessor, 16GB RAM, 512 GB Speicherplatz und GeForce MX130 aufrüsten.

Die Flex 14 Veränderungen sind die der Yoga 730 sehr ähnlich – die Notebooks gleichen sich äußerlich , bis auf ein paar wenige Schliffe, von Jahr zu Jahr ziemlich. Flex 14 ist komplett aus Aluminium; leider ist es fast unmöglich zu öffnen, ohne die zwei Hälften auseinander zu reißen, was nicht sonderlich komfortabel ist. Aber es ist, ähnlich wie beim 730, ein Weg die Lenovo 2-in-1 Features und Spezifikationen zu erwerben, wenn man sich nicht allzu viel aus der Gehäuse-Qualität macht. Auch der Flex 14 wird im April lieferbar sein.